Suchergebnisse für ‘westf%C3%A4lische idiome’

Im Westfälischen kann das Umrunden eines bestimmten, kleinen Gebiets um den Pudding fahren oder schlicht um Pudding fahren genannt werden: Ich fahr’ eben um’ Pudding. Dies bezieht sich auf die Kleinheit des zu umfahrenden Gebietes. Es wird dadurch gesagt, dass man nicht lange unterwegs sein wird und dass diese Tätigkeit nicht sonderlich wichtig ist. Wenn [...]

In Bezug auf gedankliche Planungen oder Erklärungen ist es im Westfälischen gebräuchlich, davon zu sprechen, dass man glaube, man bekäme einen Fön. Etwa in der Form: Ich glaub’, ich krieg’ ‘n Fön. Natürlich ist es nicht der Fall, dass man tatsächlich einen solchen bekommt. Es ist lediglich ein Ausspruch, der eine innerliche Entrüstung über eine [...]

Jeans kaufen ist oftmals keine einfache Geschichte. Manche stehen einem, andere nicht. Jeans fallen unterschiedlich aus, da muss man diverse Praxistests überstehen. Eine neuere Mode ist ja das lässige, nahezu knietiefe Tragen von Jeans. Das wurde zuvor nicht als modisch angesehen. Und im Westfälischen wurde für eine derart, d.h. eine schlecht sitzende Jeans das Wort [...]

Im Westfälischen können Schubladen, Fenster oder Schnürsenkel los sein. Umgangssprachlich kann man auch davon sprechen, etwas sei lose. Oftmals wenden Nichtwestfalen hierbei ein, dies sei eine grammatisch falsche Verwendung der Redeweise, etwas sei offen. Das ist aber falsch, da die Verwendung von los der jeweiligen Situation inhaltlich mehr abgewinnt. Zum einen gibt es die westfälische [...]

Der Begriff Eumel enstammt allem Anschein Hoffmann’s Stärkefabriken aus Bad Salzuflen, die damit in einer Werbung Wesen meinten, die in Gardinen wohnten und diese unrein machten, sogenannte Gardinenschädlinge. Daneben ist eine Programmiersprache bekannt namens EUMEL, die an der Universität Bielefeld entwickelt wurde, die automatische Kontoauskunft nennt man so und es gibt auch Dragees, die so [...]

Als Zähleinheiten sind in Westfalen die Begriffe Tacken und Ocken geläufig. Tacken bezeichnet generell eine kleine Einheit. Wenn man den Zündschlüssel zum Anlassen des Autos etwas umdreht, aber nicht weit genug, so kann man gesagt bekommen, man solle den Schlüssel noch einen Tacken weiter drehen. Damit ist gesagt, dass man den Schlüssel zwar in irgendeiner [...]

Pröddeln gehört zu den männlichen Aktivitäten, die von Frauen und Nichtpröddlern aus Unkenntnis gerne zu den stupiden, eigenbrödlerischen Handlungen gezählt werden. Bei einer solchen negativen Beurteilung wird grundsätzlich die kontemplative Charakteristik dieser Tätigkeit außer Acht gelassen. Pröddeln ähnelt dem Suchen, indem man während dieser Beschäftigung verschiedene Gegenstände erkennend unter die Lupe nimmt. Man kann in [...]

Das heutige Idiom gehört zu denjenigen, die im Westfälischen vorkommen, auch wenn der genaue Ursprung nicht bekannt ist. Es handelt sich um den Ausspruch: Das ist doch völlig Banane. Es können nur für den Redner eher abstrakte Gegenstände Banane sein. Man sagt also nicht Dieses Haus da ist Banane. Ein solcher Ausspruch würde allerhöchstens Kinder [...]

Ein Auskommen meint herkömmlicherweise ein finanzielles Einkommen, mit dem eine Person gut leben kann, mit dem sie daher gut auskommt. Insofern passt das Eine gut zum Anderen. Diese Rede, dass das Eine gut zum Anderen passt, wird metaphorisch übernommen zur Redeweise, dass etwas jemandem auskommt. Man kann daher, wenn man mit einer Person einen Termin [...]

Das Idiom Das darf doch nicht Warstein bezieht sich in abgewandelter Weise auf die Redensart Das darf doch nicht wahr sein. Genauso verhält es sich mit Das kann ja nicht Warstein und Das kann ja nicht wahr sein. Mit der idiomatischen Abwandlung von wahr sein zu Warstein wird eine inhaltliche Verbindung zu Wahrstein, resp. des [...]

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pinnwand


regalfächer


wohlproportionierte dosen



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